Neuerungen 2021: Das ändert sich im neuen Jahr.

Neues Jahr, neue Regeln! 2021 hält so einige Überraschungen für dich bereit: vom höheren Mindestlohn bis zur Grundrente und von mehr Kindergeld bis zur CO2-Steuer. Wir stellen dir hier einige Änderungen vor, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Einige Überraschungen warten auf dich.

 

Baukindergeld wird verlängert
Die Frist für das Baukindergeld wird bis zum 31. März 2021 verlängert. Mit dem Baukindergeld fördert der Staat den Bau oder Kauf von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern. Es gibt 10 Jahre lang jährlich 1.200 Euro Baukindergeld je Kind.

 

Kindergeld und Freibetrag steigen
Das monatliche Kindergeld steigt um 15 Euro. Für die ersten beiden Kinder bekommen Eltern zukünftig jeweils 219 Euro, für das dritte Kind 225 Euro und für das vierte 250 Euro. Zugleich erhöht sich der steuerliche Kinderfreibetrag eines Elternpaares auf 8.388 Euro.

 

Grundrente für Geringverdiener
Etwa 1,3 Millionen Rentner und vor allem Rentnerinnen mit kleinen Renten werden durch den Rentenzuschlag mehr Geld im Monat zur Verfügung haben. Der Zuschlag wird individuell berechnet und beträgt im Schnitt 75 Euro brutto im Monat. Möglich sind maximal 418 Euro.

 

Schrittweise höherer Mindestlohn
Der gesetzliche Mindestlohn wird zum 1. Januar 2021 von 9,35 Euro je Stunde zunächst auf 9,50 Euro angehoben und steigt dann in weiteren Schritten zum 1. Juli 2021 auf 9,60 Euro, zum 1. Januar 2022 auf 9,82 Euro und zum 1. Juli 2022 auf 10,45 Euro brutto.

 

86 Cent mehr Rundfunkbeitrag
Der Rundfunkbeitrag (ehemals GEZ-Gebühr) soll von 17,50 Euro auf 18,36 Euro im Monat steigen – wenn es doch noch eine Einigung gibt. Das wäre die erste Beitragserhöhung seit 2009. Für die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten (ARD, ZDF) ist der Rundfunkbeitrag die wichtigste Einnahmequelle.

 

Benzin und Diesel werden teurer
Ab 2021 führt die Bundesregierung die CO2-Steuer auf fossile Energieträger ein. Heizen und Tanken werden schrittweise teurer. Im Gegenzug wird die Pendlerpauschale erhöht und die EEG-Umlage gesenkt, was zu niedrigeren Stromkosten führen kann.

 

Der Staat belohnt Bausparen
Der maximal zulagenbegünstigte Sparbetrag steigt für Alleinstehende von 512 auf 700 Euro, für Paare von 1.024 auf 1.400 Euro. Deutlich höhere Einkommensgrenzen: zu versteuerndes Jahreseinkommen 35.000 bzw. 70.000 Euro (bisher: 25.600 bzw. 51.200 Euro).

 

Maklerprovision wird geteilt
Beim Verkauf von Wohnungen und Einfamilienhäusern an Privatpersonen trägt der Immobilienverkäufer in Zukunft mindestens die Hälfte der Maklerprovision. Dadurch sollen Kaufnebenkosten gesenkt und der Erwerb von Wohneigentum erleichtert werden.

nach oben