Nachhaltig leben: Eigentlich ist es ganz einfach.

Im Supermarkt auf die Plastiktüte verzichten und ab und zu im Biomarkt einkaufen – genügt das für ein nachhaltiges Leben? Man muss ja nicht gleich auf Strom und warmes Wasser verzichten und das Leben als Einsiedler fristen, um die Umwelt zu schonen. Wir haben hier ein paar Mini-Tipps zusammengestellt, wie du dein Leben nachhaltig und nahezu ohne Verzicht genießen und dabei auch noch den einen oder anderen Euro sparen kannst.

10 einfache Dinge, die du sofort umsetzen kannst.

 

Regional statt international
Einfach zu Obst und Gemüse aus der Region greifen. Auf dem Wochenmarkt einkaufen oder im Supermarkt auf die regionale Herkunft achten. In ganz Bayern wächst Obst und Gemüse praktisch vor der Haustür. Die Transportwege sind kürzer und die heimischen Bauern werden es dir danken. Am besten ist es, Obst und Gemüse einzukaufen, das gerade Saison hat.

 

Einkaufsnetz statt Plastiktüte
In den 60er und 70er Jahren waren Einkaufsnetze der Renner. Eigentlich ist es verwunderlich, dass sie heute nicht mehr en vogue sind. Denn sie können klein zusammengelegt werden, passen in jede Tasche und sind sehr langlebig. Der Umweltfreund hat gleich zwei Einkaufsnetze: eines für das Obst und Gemüse, und eines für die restlichen Einkäufe. Natürlich sind auch die klassischen Weidekörbe oder Textilbeutel den Plastiktüten vorzuziehen.

 

Ökostrom statt Kohlestrom
Strom ist nicht gleich Strom, auch wenn jeder Strom aus der Steckdose kommt. Wer bei seinem Stromanbieter Ökostrom bezieht, setzt ein Zeichen gegen Kohle- und Atomstrom. Echter Ökostrom stammt aus 100 % erneuerbaren Quellen, also z. B. aus Wasser-, Wind- oder Solarkraft. Je mehr Menschen Ökostrom beziehen und damit die Nachfrage erhöhen, desto besser ist das für das Klima.

 

Spülmaschine statt Handwaschbecken
Auf den ersten Blick ist es überraschend: Eine moderne Geschirrspülmaschine verbraucht weniger Energie und Wasser als der klassische Abwasch im Handwaschbecken. Achte aber darauf, dass du den Geschirrspüler erst dann anschaltest, wenn er auch voll beladen ist. Voll beladen: Das gilt natürlich auch für die Waschmaschine.

 

Mehrwegbecher statt Pappbecher
Sie heißen zwar Pappbecher, bestehen aber nicht nur aus Pappe, sondern sind mit Kunststoff beschichtet und deshalb schwer bis gar nicht recycelbar. Der Cappuccino to go schmeckt im Mehrwegbecher genauso gut. Such dir einen hübschen Becher im Handel aus und lass ihn im Café deiner Wahl immer wieder auffüllen. Es gibt sogar schon Cafés, die dir einen Rabatt anbieten, wenn du den eigenen Becher mitbringst.

 

Leitungswasser statt Flaschenwasser
Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland und häufig sogar von besserer Qualität als das Wasser aus der Flasche. Du sparst dir das Schleppen nach Hause und sparst auch noch eine Menge Geld: Das Wasser aus dem Supermarkt oder Getränkemarkt ist locker 250-mal teurer als dein Leitungswasser. Und mit einem Wassersprudler kannst du auch noch den gewünschten Kohlensäuregehalt individuell einstellen.

 

Fahrrad statt Auto
Natürlich ist das Fahrrad der Klassiker unter den nachhaltigen Verkehrsmitteln. Und natürlich kann ein Fahrrad das Auto nicht ersetzen. Zumindest nicht bei Regen, Schnee und Glatteis oder bei längeren Strecken. Aber öfter mal umsteigen und sich auf den Sattel schwingen ist nicht nur gesund, sondern auch umweltfreundlich. Probier’s einfach mal aus.

 

Bahn statt Flugzeug
Innerhalb Deutschlands ist die Bahn zu einem echten Konkurrenten zum Flugzeug geworden. Keine lästigen Personenkontrollen, kein Öffnen des Gepäcks, keine Warteschlange am Check-in-Schalter. Einsteigen, hinsetzen, entspannen! Sitzplatz reservieren nicht vergessen. Bahnhöfe sind nach wie vor in den Innenstädten, somit entfällt auch die Fahrt zum Flughafen, der in den Ballungsräumen meist außerhalb der Städte liegt. Und die CO2-Bilanz ist bei der Bahn natürlich auch erheblich besser als beim Flugzeug.

 

Recyclingpapier statt Neupapier
Du druckst schon seit langem keine E-Mail mehr aus. Danke. Aber manchmal kann man eben auf Papier doch nicht verzichten. Wenn du etwas ausdrucken musst, solltest du Recyclingpapier verwenden. Hier wird vorhandenes Papier aus dem Papiercontainer und Abfallpapier aus Druckereien weiterverwendet. Es wird zwar in der Regel Durchforstungsholz für die Papierherstellung verwendet, dieses kann jedoch auch sinnvoller eingesetzt werden als zur Papierherstellung.

 

Blumenwiese statt englischem Rasen
Mit einer Blumenwiese holst du ein Stück kunterbunter Natur in deinen Garten. Schmetterlinge, Hummeln und Bienen fühlen sich darin besonders wohl. Außerdem wirst du viel Vogelgezwitscher hören, denn wo Insekten sind, da gibt es auch Vögel. Du hast keinen Garten? Dann mach deinen Balkon zum Bienenparadies. Hier kannst du das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden. Denn auch Küchenkräuter wie Rosmarin, Thymian, Lavendel und Schnittlauch locken Stadtbienen und Hummeln an.

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