Neuerungen 2022: Das ändert sich im neuen Jahr.

Neues Jahr, neue Regeln! 2022 hält so einige Überraschungen für dich bereit: vom Mindestlohn bis zu den Portopreisen und von den Kraftstoffpreisen bis zur Förderung für E-Autos. Wir stellen dir hier einige Änderungen vor, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Einige Überraschungen warten auf dich.

 

Pfand auf Einweg-Getränkeverpackungen
Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff werden grundsätzlich pfandpflichtig. Somit wird auch 25 Cent Pfand auf Smoothies, Frucht- und Gemüsesäfte erhoben, die bisher pfandfrei waren. Außerdem werden alle Getränkedosen pfandpflichtig – ohne Ausnahmen.

 

Briefporto erhöht sich um 5 Cent
Für den Standard-, Kompakt-, Groß- und Maxibrief verlangt die Deutsche Post ab Januar jeweils 5 Cent mehr als bisher. Einschreiben werden um 15 Cent teurer und ein Nachsendeauftrag über 1 Jahr kostet 4 Euro mehr und kann nur noch online beauftragt werden.

 

Elektroschrott im Supermarkt abgeben
Kleine Elektroaltgeräte wie Rasierer, Mixer oder Toaster können ab dem Juli 2022 auch in Supermärkten und bei Discountern abgegeben werden, sofern diese mehrmals im Jahr Neugeräte verkaufen und über 800 m2 Verkaufsfläche haben. Das gilt auch für Online-Händler.

 

Benzin und Diesel werden teurer
Die CO2-Abgabe für das Jahr 2022 erhöht sich von 25 Euro pro Tonne CO2 auf 30 Euro. Benzin wird dadurch um ca. 8,4 Cent, Diesel um ca. 9,5 Cent pro Liter teurer. Hauptfaktor für den aktuell teuren Kraftstoff ist jedoch die weltweit gestiegene Erdölnachfrage.

 

Plug-in-Hybride: Umweltbonus verschärft
Ab dem 1. Januar 2022 werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nur noch jene Plug-in-Hybrid-Modelle gefördert, die eine rein elektrische Mindestreichweite von 60 Kilometern haben. Bislang genügten 40 Kilometer, um den Umweltbonus zu erhalten.

 

Mehr Netto durch höheren Steuerfreibetrag
Der Steuerfreibetrag gibt an, wie viel man im Jahr verdienen darf, ohne Steuern zahlen zu müssen. Für Alleinstehende erhöht sich der Betrag von 9.744 Euro (2021) auf 9.984 Euro, für gemeinsam veranlagte Verheiratete von 19.488 Euro (2021) auf 19.968 Euro.

 

Der gesetzliche Mindestlohn steigt
2022 steigt der Mindestlohn gleich zwei Mal an: Vom 1. Januar bis 30. Juni müssen mindestens 9,82 Euro gezahlt werden (bisher 9,60 Euro). Ab dem 1. Juli wird der Mindestlohn nochmals auf 10,45 Euro erhöht. Auch die Mindestausbildungsvergütung wird angehoben.

 

Entlastung von Pflegebedürftigen
Durch einen höheren Zuschuss zu den Pflegekosten im Heim sollen Pflegebedürftige ab dem 1. Januar 2022 finanziell entlastet werden. Auch erhöhen sich ab Pflegegrad 2 Leistungen bei häuslicher Pflege durch einen Pflegedienst und bei der Kurzzeitpflege.

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